Idee

Unsere Leidenschaft ist das Kochen – experimentierfreudig, bodenständig und üppig.

Und am liebsten kochen wir für Gäste, die dank der Kombination aus entspannter Atmosphäre, einem besonderen Ort und gutem Essen bei uns einen Abend verbringen, an den sie gerne zurückdenken.

Aus diesem Grund und wie es der Kalender zulässt, kochen wir für alte und neue Freunde in der Sächsischen Schweiz und würden uns freuen, auch euch in einem schönen, alten Umgebindehaus direkt an der Elbe und neben den Sieben- Brüder- Häusern begrüßen zu dürfen.

Wer sind wir?

Wir: das sind Kerstin Till und ich, Doris Krian. Wir arbeiten beide in einem Dresdner Architekturbüro und sind über die Jahre zu einem guten Team zusammengewachsen. Aber vor allem verbindet uns die Leidenschaft für alles, was mit Essen zu tun hat und die große Empfänglichkeit für kleine und große Alltagsfluchten. Wir haben schon so manche unrealistische Idee ausgebrütet, aber diese hier machen wir jetzt wahr.

Die Idee

Es gibt wohl nicht wenige Angestellte, die sich in Momenten größerer und kleinerer Frustrationen aus dem Büro fortträumen, direkt hinein in ein idyllisches, kleines, eigenes Restaurant oder Café. Wir machen da keine Ausnahme.

Nachdem wir dann auch noch mit einer Reifenpanne auf der Autobahn während einer Dienstreise liegen geblieben sind, musste aber doch ganz schnell eine Lösung her. Und die Idee war schnell geboren. Was wäre mit einem Supperclub, einem privaten Essen? Sicher keine wahnsinnig exklusive und revolutionäre Idee, aber warum nicht?

Alle ein paar Wochen könnten wir uns austoben, Neues ausprobieren – für das die eigene Familie ja meist nicht so empfänglich ist! -, nette Leute kennenlernen und schön essen.

Aber wie soll so ein ideales Essen aussehen? Wie essen wir selber am liebsten? Schnell waren wir uns einig, dass wir keine fertig arrangierten Teller hinstellen wollen, denn wir selber lieben es zu sehr, uns aus einer Vielzahl von Speisen genau das rauszusuchen, was wir möchten. Die Frage nach den Getränken gestaltete sich da schon schwieriger. Sollte jeder Gast etwas mitbringen? Bieten wir die Getränke selber an? Was wiederum nicht unwesentlichen Einfluss auf die Unkosten hat? Am Ende entschieden wir, zu jedem Essen die passenden Getränke anzubieten, alles andere erschien nicht praktikabel.

Der Unkostenbeitrag deckt also Speisen und alle Getränke ab. Aber ohne ihn kommen wir leider nicht aus, wir bitten dafür um Verständnis.

der Ort

Die Idee war da, aber wohin mit Ihr? In die eigene Wohnung? Der Gedanke an die eher wenig euphorischen Gesichter unserer Partner ließ uns diesen Geistesblitz schnell ad acta legen. Und dann war sie da, die zündende Idee: Meine Famile ist stolzer Besitzer eines Umgebindehauses in Postelwitz, direkt an der Elbe gelegen, Idylle pur. Meine Eltern haben es in liebevoller Kleinarbeit renoviert. Und mein Vater hat mit seiner Sammelleidenschaft für alles, was alt ist, daraus ein kleines Schmuckstück gezaubert, welches leider seit seinem Tod in einen Dornröschenschlaf gefallen ist. Nach anfänglichem Zögern und einer immer noch bestehenden Zurückhaltung, hatte ich aber dann doch die Zustimmung meiner Familie, das Haus gelegentlich zu okkupieren. Und für den ein oder anderen Gast, der es nachts nicht mehr nach Hause schafft, ist auch ein Schlafplatz vorhanden.

Der Name

Nun war also alles klar: die zweiköpfige Mannschaft stand fest, die Idee, der Ort. War es das? Wollten wir noch einen griffigen Namen? Warum nicht und es wäre doch auch schön, wenn die Nähe zu den Sieben Brüder Häusern – das meist fotografierte Motiv in Postelwitz – irgendwie im Namen erkennbar wäre. Der achte Bruder? Vielleicht lieber nicht. Die Kleine Schwester? Schon besser, vor allem, weil ich es auch bin: die kleine Schwester von drei großen Geschwistern, denen ich auch nochmal sehr danken möchte, dass sie mir die ein oder andere spontane Handlung immer wieder straflos durchgehen lassen.

Und nun genug geschrieben. Viel Spaß beim Anschauen der Bilder auf den folgenden Seiten – obwohl ich betonen möchte: wir sind keine Foodstylisten und auch keine ausgebildeten Fotografen (mit Ausnahme von Annika Potthoff, die die schönen Tellerfotos gemacht hat. Vielen Dank!). Das Essen wird so fotografiert, wie ihr es in Natura auch zu sehen bekommt.

Wir freuen uns auf euren Besuch!